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LKW-Maut in Deutschland

Die LKW-Maut in Deutschland ist eine streckenbezogene Straßenbenutzungsgebühr für schwere Nutzfahrzeuge im Straßenverkehr. Diese wurde in der Bundesrepublik Deutschland zum 1. Januar 2005 eingeführt und galt zunächst nur auf Bundesautobahnen und einigen stark frequentierten Bundesstraßen.

Ab August 2012 wurden außerdem ausgewählte Bundesstraßen in ganz Deutschland bemautet.(Lkw-Maut auf Bundesstraßen)

Die Höhe der vom Nutzer zu zahlenden Maut hängt von den tatsächlich gefahrenen Kilometern ab ("streckenbezogene" Gebühr). Die Maut wird für ein bestimmtes, mautpflichtiges Fahrzeug mit dem ihm zugeteilten Kennzeichen erhoben.

Das zugehörige technische System wird von Toll Collect betrieben.

Mauterhebung

Die Maut gilt für Kraftfahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen, die entweder ausschließlich für den gewerblichen Güterkraftverkehr bestimmt sind oder für den gewerblichen Güterkraftverkehr eingesetzt werden und deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens 12 Tonnen beträgt.

Die Erhebung der Lkw-Maut erfolgt durch ein manuelles und ein automatisches Abrechnungsverfahren. Zur Teilnahme am automatischen Abrechnungsverfahren ist der Einbau eines Gerätes mit dem Namen On-Board-Unit (OBU) in den LKW notwendig. Dieses Gerät ermittelt unter anderem mit Hilfe des satellitengestützten GPS die für eine gefahrene Strecke zu entrichtende Maut. Für LKW ohne OBU ist die manuelle Bezahlung der Maut im Voraus vorgesehen. Diese Einbuchungen müssen an den Mautterminals, die an ausgewählten Tankstellen aufgestellt sind oder über die Internetseite buchen, entrichtet werden.